Insights von king.com – so wird man der zweit erfolgreichste Spieleentwickler auf Facebook

Insights von king.com – so wird man der zweit erfolgreichste Spieleentwickler auf Facebook

  • On 21. April 2013
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Das Onlineangebot von Forbes hatte vor wenigen Tagen einen spannenden Artikel über King.com – wobei King.com sich ja inzwischen in „King“ umbenannt hat. Ein Schritt um die Marke allgemeiner zu machen und die inzwischen starke Nutzung der mobilen und sozialen Angebot im Markennamen abzubilden.

Ich bin (wie schon geschrieben) schon länger ein Fan von „King“. Umso mehr freut es mich, das King inwischen zu einem der erfolgreichsten Spieleentwickler auf Facebook aufgestiegen ist – vielleicht sogar zu dem erfolgreichsten? Von den aktuellen „Top5“ Spieletiteln sind die Platzierungen 1 und 4 aus dem Hause King. 2 und 3 gehören Zynga und Platz Nummer 5 geht relativ frisch an Social Point. Letztlich ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen King und Zynga.

In dem Artikel werden nun zwei Aspekte herausgestellt, die den Erfolg von King ausmachen sollen.

– Das ist zum einen der agile Entwicklungsansatz. Kleine Teams von etwa 3 Personen produzieren in 3 – 4 Monaten ein neues Spiel. Das Spiel wird in einer etwas reduzierten Version auf dem Portal king.com eingebunden und quasi getestet. Die erfolgreichen Spiele auf dem Portal, werden nach Erfahrung von King auch auf Facebook erfolgreich. Da sich Geschäftsmodell und Spielprinzip voneinander unterscheiden, werden die über diesen „Betatest“ definierten Spiele inhaltlich aufgebohrt. In der Regel werden die Spiele dazu mit einem Storymodus und einem „Mehr-Level“ Konzept angereichert.

– Zum anderen sagt King, das sie die Spiele so designen, das das Spielerlebnis ansich zunächst perfekt ist. Das muss quasi systeminherent so sein, da die Spiele sich zunächst auf dem Portal king.com bewähren müssen. Für die, die das Portal nicht kennen: King.com ist ein Skillgamingportal, wo Spieler gegeneinander antreten und Geld einsetzen. Der Gewinner erhält die gesetzten Beträge, abzüglich einer kleinen „Provision“ für King. Hier gibt es also keine „ingame“items oder ähnliches. Es geht einzig und allein darum, das der Spieler so oft wie möglich wieder Geld einsetzt und ein Spiel spielt. Um dieses Ziel zu erreichen muss das Spiel in Punkto „Physik“ und „Gameplay“ überzeugen – je mehr, desto besser. Die für Facebook üblichen Monetarisierungsansätze werden dann vermutlich im Zuge der Gameplayerweiterungen eingebunden.

Aus diesen Gründen will King auch bei dem bisherigen Spieletypus – kleineren casual games – bleiben. Damit wird King vermutlich nicht die Spielerzahl und Spielzeit etc. wie bei einem Texas Poker Spiel etc. schlagen können – dafür werden die Kosten auch um ein vielfaches geringer sein. Nach intensivem Aufbau arbeiten aktuell ca. 500 Personen bei King – bei Zynga vermutlich das vierfache. So gesehen, ist der Erfolg von King mehr als nur außerordentlich.

 

 

 

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Sven Ivo Brinck
Nun auch noch ein nettes Interview bei SPON: http://www.spiegel.de/netzwelt/games/king-com-gruender-zacconi-im-interview-a-897451.html

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