Der 100ste Blogeintrag – die Erfolgsgeheimnisse

Der 100ste Blogeintrag – die Erfolgsgeheimnisse

  • On 7. Dezember 2015
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Ich habe eben gesehen, das dies mein 100ster Bolgeintrag hier ist. Zeit mal ein kurzes Resmuee zu ziehen, was ich dabei gelernt habe:

  • Inhaltliches Konzept

Ein Blog sollte ein inhaltliches Konzept haben – ein Thema um das es sich in diesem Blog dreht. Bei mir ist das „digital lifestyle“ und „Unternehmertum“. Zumindest einige meiner Leser wissen, das hier nur zu diesen Themen geschrieben wird. Zuspitzung erzeugt Relevanz. Relevanz erhöht Engagement.

  • Headlines ziehen Leser

Überschriften sind die erste wichtige Determinante um Leser zu gewinnen. Ich gehe mal davon aus, das jeder der ein Blog schreibt gerne Leser gewinnen möchte :-) Eine Überschrift muss natürlich angeben worum es sich dreht. Eine Überschrift muss in der heutigen Zeit allerdings auch der AIDA Formel entsprechen: attraction – interest – desire – action. Die Überschrift muss die ersten zwei bis drei Schritte von AIDA erzeugen – eine andere Chance gibt es nicht. Von daher dürfen Headlines gerne Stimmung machen, reißerisch sein. Wie weit man dabei geht, muss wohl jeder selber wissen. Ein großes Produkt aus dem Hause Axel Springer lebt wohl primär über sehr Aufmerksamkeitsstarke Headlines.

  • Timing zieht Leser

Die zweite wichtigr Determinante ist Veröffentlichungstag und Zeitpunkt. Bei einem mehr businesslastigen Thema kommen eigentlich nur Montag bis Freitag in Frage. Es empfiehlt sich zu persönlichen Verteilzeiten zu posten. Also morgen, mittags oder früher abend – wobei ich morgens und mittags bevorzuge.

  • Tagging zieht Leser

Über Tagging lassen sich dauerhaft Leser für einen Artikel gewinnen, die konkret nach einem bestimmten Sachverhalt suchen. Je genauer getaggt wird, desto spezifischer sind natürlich auch die Leser. Hier zahlt sich ein inhaltliches Konzept besonders aus, da dies in der Regel neue Leser sind. Wenn diese neben dem eigentlich geklickten Artikel relevante Inhalte finden, verbleiben diese auf dem Blog.

  • Baue Follower auf

Wie bei allen Webthemen ist es vorteilhaft Follower aufzubauen. Leser haben die Möglichkeit mir persönlich zu folgen oder den Blog zu abonnieren. „Abonnenten“ lesen natürlich eher als alle übrigen. So lassen sich wiederholende Nutzer binden.

  • Es dauert länger als Du denkst

Einen Blogbeitrag schreiben ist aufwändig – wenn er gut sein soll. Ein wie auch immer geartetes Thema muss sinnvoll aufbereitet werden. Es muss sich flüssig lesen lassen, informativ und unterhaltsam sein. Idealer Weise ist es den Regeln der Rechtschreibung und Grammatik entsprechend aufbereitet und überzeugt durch ein ansprechendes Erscheinunsbild. Meiner Erfahung nach dauert es deutlich länger als vermutet einen Artikel zu schreiben. Wenn man nicht bereit ist, diese Zeit zu investieren, sollte man es aber lieber sein lassen.

  • Less is more

Im Grunde ein Teil des Artikels ansich. Im Web allerdings noch wichtiger als sonst, da die Aufmerksamkeitsspanne beim Leser geringer ist und Beiträge oft mobil konsumiert werden. Komme schnell zum Punkt und sag worum es geht. Möglichst wenig Füllwörter. Je kürzer ein Text ist, desto besser ist das – ohne an inhaltlicher Tiefe zu verlieren.

  • Mobile

Eigentlich selbstverständlich, das ein Blog mobile freundlich sein muss. Das Gros aller Blogschreiber wird vermutlich Drittsoftware wie WordPress oder vergleichbares nutzen. Zumindest bei WordPress hängt die responsiveness vom sogenannten „Theme“ ab – wobei inzwischen fast alle Themes mobile bedienen. Das sollte allerdings geprüft werden und falls nicht vorhanden, ein anderes „Theme“/Software genutzt werden. Bei mir werden >80% aller Zugriffe von mobilen Geräten aus erzeugt.

  • Reward

Warum mache ich das eigentlich? Ich schreibe schon immer gerne „Artikel“. Insofern ist das „bloggen“ für mich eine Art Hobby. Es hilft mir dabei auch, Themen stärker zu durchdenken und eine Meinung zu bilden. Es ist mir schon öfter passiert, das ich beim Schreiben angefangen habe weiter zu recherchieren und in diesem Prozeß meine Meinung zu einem Thema verändert habe. Insofern hilft mir das Schreiben auch bei der Reflektion und Meinungsbildung.

Das Blog erzeugt natürlich aber auch Aufmerksamkeit. Obwohl ich während meiner Zeit als Vorstand bei mybet inaktiv war, habe ich seit Ende 2013 über 20.000 Besucher auf meinem Blog gehabt. Mit einigen ist es im Rahmen meiner Arbeit zu einem engen Austausch gekommen, der unabhängig vom Blog selber besteht. Insofern habe ich auf diesem Wege auch neue und sehr spannende Menschen kennen gelernt und auch Aufträge gewinnen können, bzw. bin als Sprecher eingeladen worden.

Gelohnt hätte es sich aber auch ohne – aus Spaß an der Sache.

 

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