Das erste mal im Applestore – unbekannte Welten zerstören (fast) meine Kaufabsichten…

Das erste mal im Applestore – unbekannte Welten zerstören (fast) meine Kaufabsichten…

  • On 14. November 2012
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Schon vor ein paar Wochen war es so weit – das erste Mal in meinem Leben war ich in einem Apple Store. In diesem Fall hier zu Hause in Hamburg am Jungfernstieg. Den gibt es ja nun schon ein paar Monate, aber ich hatte bislang keinen Grund hin zu gehen.

Nun wollte meine geliebte Frau ein neues Case kaufen und wir waren eh in der Ecke. Der Weg in den Laden glich schon mal eher dem „Hürdenlaufen“ vor einer Jugenddisko, da mehrere Trauben von jungen Menschen zwischen 12 – 18 Jahren vor dem Applestore rumstanden und sich mit ihren Telefonen beschäftigten. Sowas kenne ich aus meiner Jugend vom Dorf noch mit Autos, neu eingestellten Vergasern und Spoilern – aber das ist wohl was anderes. In der Tat sind diese „Menschenmengen“ fast immer ab Nachmittags vor dem Applestore – war mir vorher nur noch nie aufgefallen.

Erst mal im Applestore drin, finde ich das es einen fast automatisch die Treppe hoch zieht. Ich hatte mir die Aufmachung irgendwie anders vorgestellt, aber das ist echt super gemacht. Im gesamten Laden herrscht ja eine luftige, loungige Athmosphäre vor. An riesigen Tischen tummeln sich Applejünger die die Gadgets ausprobieren. Im oberen Stock hingen dann an einer riesigen Wand dann auch die gesuchten Cases an den sogenannten „Haken“.

Nach erstaunlich kurzer Zeit hatte meine Frau eine Kaufentscheidung gefällt und wir wollten das Case bezahlen. Also auf die Suche nach der Kasse gemacht. Und wie man ja weiß: Wo eine Kasse ist, steht auch Kasse oben drüber. Da wir oben keine Kassenschilder gesehen haben, sind wir also wieder nach unten. Runde durch den weitläufigen Laden gelaufen. Noch mehr junge Menschen, noch mehr Gadgets, Retinadisplays so weit das Auge reicht, alles bunt. Keine Kasse. Also muss die Kasse wohl doch wieder oben sein. Wieder hoch. Das Gleiche. Runde gedreht. Keine Kasse.

Also notgedrungen bei einem der Mitarbeiter in die Warteschlange eingereiht. Wer selber schon im Applestore war, weiß was dann passiert. Wir konnten direkt beim Mitarbeiter bezahlen, da man bei allen Applestore Mitarbeitern zahlen kann.

Eigentlich ein super System. Wenn ich beraten worden bin, kann ich meine Transaktion gleich dort beenden, wo sie begonnen hat. Kein gerenne und neues gewarte. Der Zahlvorgang geht auch schnell und ist angenehm vom Handling. Allerdings habe ich mich danach irgendwie furchtbar alt gefühlt :-) Das erste mal in meinem Leben hat mich ein Einzelhandelskonzept wirklich überfordert. Die Einfachheit des Prozesses ist natürlich auch passend zu Apple – allerdings würde ich mir im Bezug auf eine perfekte Usability erhoffen, das auch die Hinführung zum Zahlprozess intuitiv erfolgt, oder zumindest es eine Art „Übergabepunkt“ gibt, an dem einem verwirrten „Kassenschildsucher“ wie mir der alternative Prozess erläutert wird.

 

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