Container Love

Container Love

  • On 10. Juli 2017
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antwerp-2019990_640Gefühlt bin ich ja schon ein alter Hase im Importgeschäft – tatsächlich läuft nun gerade meine vierte Seefracht, seit dem ich mich ins Resellerbusiness gestürzt habe. Mein Hauptprodukt, der „fun pro“ Roller, verkauft sich ganz ordentlich. Bislang war die Nachfrage auf Amazon alleine so hoch, das ich gar keine großartige Gelegenheit hatte, außerhalb dieses Kanals Werbung zu machen – ansonsten wäre ich schnell wieder „out of stock“ gelaufen – was wirklich zwingend zu vermeiden ist.

Damit meine ganzen schönen „below the line“ Marketingideen nicht ungenutzt bleiben, habe ich nun die Bestellmenge deutlich erhöht und das erste Mal einen kompletten Seecontainer voll bestellt – 31 Kubikmeter Kinderroller – das fühlt sich spannend und auch irgendwie verrückt an.

Es zeigt aber auch, das das Resellerbusiness online schnell skalieren kann, wenn die Voraussetzungen dafür bestehen. Der „fun pro“ Roller scheint sich gut in einer ausreichend großen Nische zu positionieren. Es ist ein wirklich hochwertiges Produkt, das vom Design her gefällt, eigenständig ist und einen Preisvorteil gegenüber dem noch exklusiveren „Micro“ Roller bietet. „fun pro“ ist also quasi das Angebot für preisbewusste Eltern, denen Image weniger wichtig ist als Sicherheit  und die einen qualitativ belastbaren Roller für ihr Kind kaufen wollen.

Zurück zum Container: Im Vergleich zu meiner ersten Order habe ich das Bestellvolumen nun verzehnfacht. Einen Großteil davon benötige ich alleine für den Kanal Amazon. Hier zeigt sich, das besonders der organische Traffic über die Amazon Suche, als auch von extern über Blogeinträge bei „Mamiblogs“ sehr viel ausmacht. Die hohe Qualität des natBildschirmfoto 2017-07-05 um 16.48.06ürlichen Traffics bringt mit sich, das ich kaum PPC machen muss und wenn doch, immer noch ausreichend Marge einbehalte. Der organische Traffic skaliert dabei mehr oder weniger von alleine und scheint noch Luft nach oben zu haben. Von dem hier zu sehenden Peak musste ich wieder abbremsen, indem ich den Preis erhöht habe und PPC komplett eingestellt habe (bringt nicht viel, aber immerhin ein bisschen) – andernfalls wäre ich inzwischen wieder „out of stock“ gelaufen – das ist die Zeit mit der flachen Linie am Nullpunkt. Aber auch so habe ich nur noch eine Farbe auf Lager und warte darauf, das der Nachschub eintrifft.

Hätte diese künstliche Reduktion nicht stattgefunden, würde sich der Absatz vermutlich noch weiter erhöhen. Situationen die den Absatz besonders anfachen, wie Ostern oder den am 11. Juli stattfindenden Amazon Prime Shopping Tag konnte ich bisher noch nicht nutzen. Doch all diese Momentumbringer kann man nur nutzen, wenn ausreichend Ware vorhanden ist.

Nachdem der „fun pro“ sich zu Beginn bewährt hat, bin ich daher nun dabei, an der Skalierung zu arbeiten. Das bedeutet im ersten Schritt so viel Ware vor Ort zu haben, das ich zumindest in einem Kanal das Marketing voll aufdrehen kann. Danach sollen weiter Kanäle folgen – ich bin schon sehr gespannt, wo ich landen werde.

 

 

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