boss rules: Team of excellence

boss rules: Team of excellence

  • On 30. November 2015
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Team of excellence beschreibt den Ansatz, in einem Team idealer Weise nur hochkarätige Teammitglieder zu haben. Sinnbildlich gibt es dafür viele Beispiele: Das schwächste Glied einer Kette, für die anderen die Kohlen aus dem Feuer holen etc.

Ein „Team of Excellence“ soll aus einer Menge an Menschen bestehen, die alle sehr hohen qualitativen Ansprüchen genügen und so gemeinsam eine sehr gute Leistung erreichen können. Das hat zum einen den Effekt, das das Team besonders effizient ist. Ein weiterer Aspekt ist, das das Team sehr zuverlässig ist. Für den „Leader“ eines solchen Teams ist das wichtig, da er sich quasi zu 100% darauf verlassen kann, das deligierte Aufgaben sauber ausgeführt werden. In Scope und in time.

Das ist selbstversändlich, meint eventuell der eine oder andere. Doch weit gefehlt. Der betriebliche Alltag sieht eher so aus, das nur wenig deligierte Aufgaben auf die Art und Weise und in der Zeit erledigt werden, wie dies gedacht ist. Für die Führungsperson bedeutet das in der Praxis, das sie sich merken muss, wer was zugeteilt bekommen hat und wann diese Aufgabe erledigt sein soll. Oftmals müssen Ergebnisse dann noch nachgearbeitet werden.

Ein „Team of Excellence“ soll diese Situation lösen. In kleineren Organisationen ist es machbar, das die gesamte Organisation dem Anspruch der Exzellenz genügt. In größeren Organisationen ist es hilfreich einen engen Kreis zu definieren, der diesem Ansatz Rechnung tragen soll. So können Schlüsselpositionen und Vertraute eine Führungperson besonders unterstützen und es verbleiben ausreichend Resourcen sich um andere Aspekte zu kümmern.

Doch wie kann man ein solches Team aufbauen? Oder anders gefragt: Wie kann ich wirlich gute Mitarbeiter gewinnen? Die folgenden Kriterien erscheinen mir am wichtigsten:

  • Ein spannende Aufgabe anbieten/attraktive Inhalte
  • Perspektiven/Entwicklungsoptionen aufzeigen
  • Offener und fairer Umgang
  • Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit gegenüber dem Mitarbeiter
  • Immer wichtiger: Flexible Arbeitsmodelle (Arbeitszeiten, Orte, Sabatical, etc.)
  • Standort und Arbeitsumgebung
  • Ökonomische Parameter wie Gehalt und sonstiges, materielles Gesamtpaket

Auf die einzelnen Aspekte werde ich in einem separaten Eintrag noch mal eingehen. Um Mitarbeiter zu gewinnen, muss man zu Beginn aber vor allen Dingen schnell sein. Unternehmen stehen in einem harten Wettbewerb und viele gute Mitarbeiter testen ganz bewusst ihre Optionen aus. Wer da nicht zeitnah ein Angebot machen kann, findet nicht statt. Wenn ein Mitarbeiter „an Bord“ ist, muss er gepflegt werden. Damit meine ich nicht, ihm alle Wünsche zu erfüllen, sondern eben nachhaltig und fair miteinander umzugehen. So kann sich eine dauerhafte Bindung entwickeln, die meistens der Grundstein für eine extraodrinär gute Entwicklung ist.

 

 

 

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