Belgien setzt social gaming Angebote auf die Blacklist

Belgien setzt social gaming Angebote auf die Blacklist

  • On 18. Dezember 2012
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Die „Belgian Gaming Comission“ hat die social gaming Angebote von Spigo (Dänemark) und Spelpunt (Holland) auf die Blacklist gesetzt. Das bedeutet in Belgien, das diese Angebote als illegale Gamblingangebote gewertet werden und nicht mehr genutzt werden sollen – in Belgien. Nach meinem Kenntnisstand soll das in der Regel über ein IP Blocking stattfinden.

Begründung für das Blocking ist, das beide Anbieter Spiele wie MahJongg oder Blackjack auf Facebook betreiben und das Spiel mit „echten Gewinnen“ verbinden – mittels Items oder Credits kann der Spieler Vorteile im Ziel die Preise zu gewinnen erzielen. Hierin sieht die belgische Gambling Comission den Tatbestand des Gamblings und hält deshalb eine Sperrung für gerechtfertigt.

Pikant dabei: Die Sperrung betrifft zumindest aktuell das gesamte Angebot beider Anbieter – unabhängig davon ob, bzw. welche Teile der Inhalte diesem Sachverhalt zugerechnet werden können oder nicht.

Belgien hat nun sicherlich keine Leuchtturmfunktion. Dennoch zeigt das Beispiel sehr deutlich, das die Regierungen und staatliche Behörden des „social Gamblings“ bewusster werden und hier gerne mit den gleichen (meist ineffizienten) Mitteln versuchen zu regulieren, wie im restlichen Internet auch.

 

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