Augmented Reality als Einkaufshilfe für Möbel

Augmented Reality als Einkaufshilfe für Möbel

  • On 9. März 2016
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Mit Pair3D gibt es eine neue App die es ermöglicht Möbel aus einer installierten Produktrange im eigenen Umfeld zu visualieren. Dazu kann man mit der Kamera des Device die Umgebung „scannen“ und danach Möbel in die Umgebung ziehen. Nach einer etwas fummeligen Größen- und Achsenanpassung kann man dann das virtuelle Möbel in der echten Umgebung auf dem Display anschauen. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, kann man Snapshots anfertigen und zumindest in der Theorie auch gleich einkaufen. Der letzte Schritt hat bei mir allerdings nicht funktioniert.

In Summe nichts Besonderes im Bezug auf die Leistungsfähigkeit von Augmented Reality (siehe hierzu auch die Anwendungsbeispiele von Hololens). Dennoch ein schöner Showcase, wie man mit Augmented Reality (oder auch Virtual und Mixed Reality) Abläufe des täglichen Lebens vereinfachen und verbessern kann.

Besonders im eCommerce wird es einen echten Vorteil bringen, Ware in der eigenen Umgebung zu simulieren. Seien es nun die Möbel im Zimmer, die Kleidung am Körper oder das Extra im Auto. Für den terrestrischen Handel beginnt damit eine neue Bedrohungsachse, da hier ein bisher immanenter Nachteil des digitalen Vertriebs verblasst. Bislang war es ein echter Mehrwert des „real life“ shopping die Ware zu sehen und so besser bewerten und einschätzen zu können. In 5 – 10 Jahren spätestens wird dies digital komplett ersetzt worden sein. Offen bleibt allerdings weiterhin der Aspekt der Haptik. Dennoch wird es für den stationären Einzelhandel immer wichtiger, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen und eine sinnvolle Strategie hierfür zu entwickeln (Lesetipp: 10 Tipps für Ladenbesitzer im Umgang mit der Digitalisierung).

 

 

 

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